Seit meiner Kindheit haben mich Hunde interessiert. An schulfreien Nachmittagen durfte ich den Hund meiner Nachbarn ausführen. Er war kinderlieb und - entgegen landläufiger Meinung über Dackel -  auch nicht stur. In den Zeiten der Berufsausbildung, Familienplanung und Selbständigkeit musste ich den Gedanken an einen eigenen Hund sehr stark zurückdrängen – doch er war immer da.

Endlich, im Jahr 1983, nahm der Wunsch Gestalt an. Zusammen mit meinem Mann und den beiden Töchtern machten wir uns auf die Suche nach einer geeigneten Rasse. Er sollte kinderlieb, kurzhaarig, pflegeleicht und gut erziehbar sein. Alles sollte an ihm so bleiben, wie er geboren wurde. Also keine kupierten Ohren oder Schwanz. Der Gedanke daran, dass der Kleine deswegen Schmerzen erleiden müßte, konnte ich nicht ertragen. 

Mit diesem Bündel der Vorstellungen kamen wir fast automatisch auf den Labrador. Und so zog noch im selben Jahr unser gelber Rüde „Charlie von der Holte“ bei uns ein.
Die Worte des Züchters, dass wir viel Spaß an dem Welpen haben werden, klingen mir heute noch in den Ohren. Wie recht er hatte!! Die Freude an diesem Welpen war jedenfalls sehr groß. Bei der Ausbildung war er zwar manchmal etwas sturköpfig, doch die angestrebten Prüfungen verhalfen ihm zu einem Eintrag in das Gebrauchshund-Stammbuch im DRC. 

Halkins Labradors sind sehr vielseitig. Sie arbeiten als Jagd-, Therapie-, Schul-, Drogenspür- und Blindenführhunde. Auch im Freiburger Stadttheater sind sie bekannt.

Sie sind der tägliche Begleiter und treuer Kamerad bei Sport und Spiel, kurzum der ideale Familienhund.

 

 

Der Kontakt nach der Welpenabgabe ist sehr erwünscht. Das Welpentreffen bei uns ist auch eine Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen, Fragen zu beantworten, Anregungen zu geben und Erfahrungen zu sammeln. Durch die Hunde sind Freundschaften entstanden, die ich nicht mehr missen möchte. Mein Dank geht an die Besitzer, die ihren Hunden ein artgerechtes, sinnvolles Leben ermöglichen.

 

 

Es gibt wohl keinen Glauben, der niemals gebrochen wurde - außer dem Glauben eines treuen Hundes an seinen Herrn.

 

Konrad Lorenz